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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Arbeitgeber

§ 1 Anwendungsbereich und Verhältnis zu den Plattform-AGB

  1. Diese AGB gelten ergänzend zu den Allgemeinen Plattform-AGB der VetUno für alle Arbeitgeber (Unternehmen, Praxen, Kliniken), die VetUno nutzen.
  2. VetUno richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
  3. Im Falle von Widersprüchen gehen diese Arbeitgeber-AGB den Allgemeinen Plattform-AGB vor.

§ 2 Leistungsgegenstand und Plattformrolle

  1. VetUno ist eine rein technische Online-Plattform zur Kontaktanbahnung zwischen Arbeitgebern und Fachkräften.
  2. Der Anbieter wird nicht Partei von Arbeits-, Dienst- oder sonstigen Verträgen und übernimmt keine Vermittlungs-, Auswahl-, Prüf- oder Überwachungspflichten.
  3. Der Anbieter schuldet weder einen bestimmten Vermittlungserfolg noch die Besetzung von Stellen.

§ 3 Registrierung und Nutzerkonto

  1. Die Nutzung der Plattform setzt eine Registrierung voraus.
  2. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, vollständige, aktuelle und wahrheitsgemäße Angaben zu machen.
  3. Ein Anspruch auf Registrierung besteht nicht. Der Anbieter kann Registrierungen ohne Angabe von Gründen ablehnen oder löschen.

§ 4 Kostenfreie und kostenpflichtige Leistungen

  1. VetUno bietet kostenfreie Basisfunktionen sowie kostenpflichtige Pakete an.
  2. Der jeweilige Leistungsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt der Buchung gültigen Leistungsbeschreibung.
  3. Änderungen des Leistungsangebots bleiben vorbehalten, soweit dies für Arbeitgeber zumutbar ist.

§ 5 Vertragsschluss, Preise und Zahlung

  1. Kostenpflichtige Leistungen kommen mit Abschluss des Buchungsvorgangs zustande.
  2. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
  3. Die Vergütung ist sofort fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist.
  4. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen gemäß § 288 BGB zu verlangen und den Zugang zu kostenpflichtigen Funktionen zu sperren.

§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

  1. Laufzeit und Kündigungsbedingungen richten sich nach dem jeweils gebuchten Paket.
  2. Eine ordentliche Kündigung während der Laufzeit ist ausgeschlossen, sofern nicht ausdrücklich vorgesehen.
  3. Bei Beendigung des Vertrags besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Entgelte.

§ 7 Pflichten des Arbeitgebers

  1. Der Arbeitgeber ist allein verantwortlich für die von ihm eingestellten Inhalte und Stellenanzeigen.
  2. Der Arbeitgeber stellt sicher, dass seine Inhalte frei von Rechten Dritter sind und keine gesetzlichen Vorschriften, insbesondere arbeits-, gleichstellungs- oder datenschutzrechtliche Bestimmungen, verletzen.
  3. Der Arbeitgeber stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die auf Pflichtverletzungen des Arbeitgebers beruhen.

§ 8 Inhalte, Löschung und Moderation

  1. Der Anbieter ist berechtigt, Inhalte zu prüfen, zu moderieren, zu sperren oder zu löschen.
  2. Ein Anspruch auf Veröffentlichung oder dauerhafte Sichtbarkeit besteht nicht.
  3. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Inhalte vorab zu prüfen.

§ 9 Haftung und Haftungsbeschränkung

  1. Der Anbieter haftet ausschließlich nach Maßgabe der Allgemeinen Plattform-AGB.
  2. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Bewerbungen oder nicht besetzte Stellen ist ausgeschlossen.
  3. Der Anbieter haftet insbesondere nicht für:
  • Qualifikationen oder Angaben von Fachkräften,
  • Anerkennung ausländischer Abschlüsse,
  • arbeitsrechtliche Zulässigkeit von Beschäftigungen.

§ 10 Datenschutz und Bewerberdaten

  1. Der Arbeitgeber verarbeitet personenbezogene Daten von Fachkräften in eigener datenschutzrechtlicher Verantwortlichkeit.
  2. Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 DSGVO und § 26 BDSG.
  3. Der Anbieter ist nicht Verantwortlicher für die weitere Verarbeitung durch den Arbeitgeber.

§ 11 Freistellung

Der Arbeitgeber stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter, Bußgeldern, Schäden und Kosten frei, die aus einer rechtswidrigen Datenverarbeitung oder sonstigen Pflichtverletzungen resultieren.


§ 12 Sperrung und Beendigung

  1. Der Anbieter ist berechtigt, Arbeitgeberkonten bei Verstößen gegen diese AGB oder geltendes Recht zu sperren oder zu löschen.
  2. Weitergehende Ansprüche des Arbeitgebers bestehen nicht.

§ 13 Änderung der AGB

Der Anbieter behält sich vor, diese Arbeitgeber-AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden rechtzeitig mitgeteilt.


§ 14 Schlussbestimmungen

  1. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
  2. Gerichtsstand ist – soweit zulässig – der Sitz des Anbieters.
  3. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.